09. November 2015
Kurzfassung der Ergebnisse der Spenderbefragung


Wir bedanken uns bei allen Spendern, die so zahlreich an unserer Befragung teilgenommen haben. Wir freuen uns über die sehr guten Noten, die wir erhalten haben. Sie sind uns Ansporn, weiter auf gute Qualität unserer Arbeit zu achten. Besonders wichtig waren uns auch die verschiedenen Anregungen und die geäußerte Kritik an einigen Punkten. Diesen gehen wir jetzt systematisch nach, um unsere Arbeit noch weiter zu verbessern und sie den geänderten Umständen anzupassen. Es folgen in aller Kürze die Kernaussagen dieser Befragung:

 

  • Die Spenderbefragung hat eine gute Antwortquote gehabt. Sie war doppelt so hoch wie erwartet. Für uns ist es ein Zeichen, welchen Platz das MWI im Engagement unserer Spender einnimmt.
  • Neun von zehn Antworten bewerten die Arbeit des MWI gut oder sehr gut. In den Antworten kommt auch ein hohes Vertrauen in die Arbeit des MWI zum Ausdruck.

  • Die Aufgaben des MWI werden ähnlich interpretiert, mit individuellen Schwerpunkten. In erster Linie wird die Unterstützung der Ausbildung für die Qualifikation von Personal der Kirchen in Afrika und Asien als Aufgabe des MWI gesehen. Die Qualifizierung soll laut Antworten vor allem an europäischen und afrikanischen / asiatischen Universitäten (jeweils 43 genannt) erfolgen, deutlich weniger wurde Deutschland als präferierter Ausbildungsort genannt (nur 14 %). Wichtig ist unseren Spendern auch der Bericht über die Wirksamkeit der Ausbildung. Eine große Mehrheit (90%) der Spender sieht in Wissenschaft und Forschung einen wichtigen Bereich des MWI. Vor allem Forschungsarbeiten und Publikationen wurden als wichtige Gebiete der Förderung genannt. Hier einige Aussagen zu den Aufgaben des MWI:

    • „Glaubwürdige Information über die Kirche in der 3. Welt. Sorge für die Ausbildung von Verantwortlichen von morgen.“
    • „Die Förderung von jungen Theologen in Asien, Afrika und Lateinamerika (problematische Grenzziehung zu Adveniat.“
    • „Das MWI baut Brücken: Es sucht und fördert talentierte und motivierte Menschen. Die Arbeit im Weinberg bereichert die missionarische Kirche in der einen Welt.“
    • „Die Unterstützung von Theologen im interreligiösen Dialog. Die Förderung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Religion und Theologie.“
    • „Theologie auf der Höhe der Zeit vermitteln, Dritte Welt ernst nehmen und integrieren.“
    •  „Über den Tellerrand der Autoritätskirche hinwegdenken!!“

  • Laut Antworten werden die Spender durch die MWI-Medien genau richtig angesprochen, je nach Detailfrage lag die Antwort zwischen 80 und 90 %. Aus den Antworten ergab sich auch, dass einige Spender sich vorstellen könnten, mehr zu spenden, wenn ein konkretes Projekt oder eine Patenschaft angeboten wird.
  • Das Alter der Spender ist sehr hoch. 46 % sind zwischen 66 und 80 Jahre alt und 32 % über 80 Jahren, der Durchschnitt liegt bei 74,4. 


Die Freude teilen

Pfr. Günter Ludwig

„Mein Goldenes Priesterjubiläum feierte ich mit einer dreitägigen Fußwallfahrt mit meiner früheren Gemeinde und einem Hochamt. Dabei blickte ich dankbar auf meinen Weg zurück und betete für die MWI-Stipendiaten und ihren Weg mit ihren Gemeinden. Zugunsten einer Spende für die Stipendiaten verzichtete ich auf Geschenke und möchte so die geistige und materielle Solidarität mit der jungen Kirche im Süden zum Ausdruck bringen."

Pfarrer Günther Ludwig