Weitergeben, was man selbst geerbt hat

Kardinal Kasper

„Von dem Verkauf des geerbten Hauses haben wir ein eigenes gebaut. Wir haben selbst keine Kinder und uns entschieden, dieses Haus dem MWI zu vererben. Uns ist es wichtig, dass wir so spirituell in gut ausgebildeten Theologen gleichsam weiterleben."

Tilde und Rolf Glaser

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Kirche und Glauben zu entwickeln, ist eine wichtige Aufgabe. Meine Promotion, die ich dank des MWI durchführen konnte, bildete eine gute Grundlage für mein erfolgreiches Wirken.

Bischof Vincent Ri Pyung-ho (ehemaliger Stipendiat)

Bischof Vincent Ri Pyung-ho | Süd-Korea

Bischof Vincent Ri Pyung-ho der Diözese Jeonju (Chonju, Jeon Ju) in Südkorea wurde 1941 in Wanju geboren und 1969 zum Priester geweiht. Von 1978 bis 1982 promovierte er im Fach Theologie in Paris mit einem Stipendium des MWI. 1990 wurde er zum Bischof der Diözese Jeonju geweiht.

Die Zahl der Priester in seiner Diözese ist in den 21 Jahren seines Amtes stetig gestiegen, genauso wie die Zahl der KatholikInnen, die seit seinem Amtsantritt um zwei Drittel auf circa 180.000 zugenommen haben.

Dies liegt u.a. an der Nähe, die Bischof Vincent zu den Gläubigen seiner Diözese und ihren Problemen und Nöten hat. So eröffnete er 2011 z.B. ein Zentrum für Frauen in Not mit einer Hotline, das die Provinzregierung in die Verantwortung der Diözese übergeben hat. „Die Kirche möchte solche Einrichtungen betreiben und fördern, weil dort versucht wird, Leiden zu lindern, die Menschenwürde wiederherzustellen und den Menschen zu helfen, ein angemessenes Leben führen zu können“, so Bischof Vincent.

Auf einer Konferenz zur charismatischen Erneuerung in Korea empfahl Bischof Vincent den Anwesenden, sich in den Familien gegenseitig zu segnen, z.B. durch Handauflegung und gemeinsames Gebet. Dass solche Segnungen heilend wirken, weiß Bischof Vincent aus eigener Erfahrung zu berichten.