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chakana stellt sich vor
Ziel der Zeitschrift ist es, zwischen den verschiedenen sozialen und kulturellen Kontexten Brücken zu schlagen und den schwierigen Dialog zwischen unterschiedlichen Rationalitäten einzuüben...
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  • Etymologie
  • Eine Vision
  • Rubriken
  • Unsere Hoffnung
  • Etymologie


    Chakana 
    kommt aus dem Ket­schua/Aymara und betont die Relationalität unterschiedlicher Bereiche und Wirklichkeiten. Hier eine linguistische Erläu­terung: Die (zusammengesetzte) Vokabel chakana  stammt vom Verb chakay, das "überqueren", "die Türschwelle oder den Eingang überschreiten" bedeutet, sowie dem Suffix -na, welches das Verb, wenn es an den Stamm angehängt wird, in ein Substantiv verwandelt. Chakana bedeutet somit "Kreuzung" oder "Übergang" zwischen zwei Punk­ten, die Brücke als Verbindung zwischen zwei Bereichen. Chaka bedeutet auch "Bein" oder "Schenkel"; die "Brücke" ruht auf zwei "Beinen" (Pfeilern).

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    Eine Vision


    Es gehört schon Mut und vielleicht auch eine Spur prophetischer Hartnäckigkeit dazu, in Zeiten theologischer Rückzugsgefechte und ökumenischer Abkühlung, angesichts der vermeintlichen Unausweichlichkeit der neoliberalen Globalisierung und des damit heraufbeschworenen "Kampfes der Zivilisationen" mit einer neuen Zeitschrift an die Öffentlichkeit zu gelangen, die bewusst 
    Brücken bauen möchte. Eigentlich bleiben wir aber mit dieser Initiative dem Anliegen treu, welches das Missionswissenschaftliche Institut Missio e.V. (MWI) seit mehr als dreißig Jahren verfolgt: Welten und Kulturen zu verbinden, den interkulturellen Dialog in Theologie und Philosophie einzuüben und zu ermöglichen, Initiativen für eine Welt, in der alle Platz haben, zu fördern und solidarisch zu begleiten.    

    Chakana – Interkulturelles Forum für Theologie und Philosophiesoll eine solche Drehscheibe werden, ein alternativer Marktplatz sozusagen, auf dem nicht über Börsenkurse und Einschaltquoten, sondern über Sorgen und Nöte, Inspiration und Glaube, Andersheit und gemeinsame Visionen gesprochen wird.     

    Wir haben bewusst eine Bezeichnung aus dem außerabendländischen Bereich gewählt, um die interkulturelle Kritik am eurozentrischen Charakter der herrschenden Theologien und Philosophien ernst zu nehmen und den epistemologischen Exodus aus dem "Zentrum" der Akademie zu vollziehen. Das Bekenntnis zum kontextuellen Charakter jeglichen theologischen und philosophischen Reflektierens enthebt uns aber nicht der Aufgabe, zwischen den verschiedenen sozialen und kulturellen Kontexten Brücken zu schlagen und den schwierigen Dialog zwischen unterschiedlichen Rationalitäten einzuüben. Chakana– womit auch das Sternbild des "Kreuz des Südens" bezeichnet wird – ist dabei Programm, Weg und Vision zugleich.    

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    Rubriken
    • In der Rubrik "Focus" wird das jeweilige Schwerpunktthema behandelt. 
    • In der Rubrik "Forum" sind aktuelle und kontroverse Beiträge vorgesehen, die zur Auseinandersetzung und weiterführenden Debatte einladen.
    • Die Rubrik "Besprechungen" umfasst nicht nur Informationen zu erschienenen Büchern und Zeitschriften, sondern auch zu anderen Medien, wie Musik und Kunstwerke.
    • In der Rubrik "Berichte" versuchen wir, stattgefundene Konferenzen, Kongresse und Symposien zu dokumentieren.
    • Die Rubrik "Notizen" informiert über geplante Veranstaltungen und Forschungsprojekte in aller Welt.
    • Die Rubrik "Interna" schließlich vermittelt der Leserschaft einen Einblick in die Entwicklungen des MWI.

     

    Weitere Informationen:
      
    Richtlinien - Guidelines - Critères - Pautas
    Chakana Downloads...
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    Unsere Hoffnung


    Wir hoffen, dass die neue Zeitschrift schon bald ihren "Ort" finden und dem Na­men alle Ehre machen wird. Dafür sind wir auf Sie, verehrte Leserinnen und Leser, angewiesen. Wer schon einmal eine Hängebrücke über einer tiefen Schlucht in den Anden gesehen hat, weiß, dass jeder Strick zählt. Wir zählen auf Ihren aktiven Beitrag, damit möglichst viele Menschen über diese Brücke des Austausches ihre Perspektiven wechseln und zu neuen Ufern aufbrechen können.

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