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Band 35 Theologie vom Rand der Gesellschaft. Eine indische Vision
Felix Wilfred

 

Die Vision unterdrückter Minderheiten von einer gerechteren Welt

Visionen sind kein unwirkliches Produkt unserer orstellungskraft und kein Hirngespinst, dem wir vergeblich nachjagen. Vielmehr sind sie Zukunftsprojektionen von einer anderen Ordnung der Dinge, von anderen Werten und von einer neuen Gestalt der Welt und der Gesellschaft. Die am Rand der indischenGesellschaft Stehenden, die Frauen, Minderheiten, Dalits und Stammesvölker setzen ihre Vision gegen unersättliche Habgier und kalten Individualismus, gegen eine Machtkonzentration, die Demokratie und Partizipation nicht anerkennt, gegen eine Gesellschaftsordnung, die Verschiedenartigkeit und Minderheiten leugnet, gegen eine patriarchale Kultur, die Gendergerechtigkeit ignoriert, gegen einen Nationalismus, der mit den Armen nichts zu tun haben will, gegen ein religiöses System, das Ungleichheiten legitimiert. Felix Wilfred macht sich zum Sprachrohr   der Marginalisierten, um die Vision der Unterdrückten in Indien wie auch anderswo zu stärken.

Der Autor: Felix Wilfred, Professor für Dogmatik am St. Paul's Regional Seminary in Tiruchirapalli/Indien, langjäriger Vorsitzender der indischen Theologenvereinigung, Mitglied der Beraterkommission der Asiatischen Bischofskonferenz und der internationalen Theologenkommission. 

Felix Wilfred, Theologie vom Rand der Gesellschaft. Eine indische Vision, Freiburg i. Br., Verlag Herder 2006 (Theologie der Dritten Welt 35), 335 S., ISBN 3-451-29162-2, € 19,90.

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Felix Wilfred: Theologie vom Rande der Gesellschaft. Eine indische Vision
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Inhaltsverzeichnis

Theologie vom Rand der Gesellschaft   

Eine indische Vision

 

Vorwort   

 

Einleitung   

 

Teil I: Unsere Gesellschaften verstehen 

1. Kämpfe unterdrückter Identitäten

2. Minderheiten im Zeitalter der Globalisierung. Auf der Suche nach neuen Wegen

3. Die Nation definieren und ihre Geschichte interpretieren

4. Den Nationalismus gemeinsam mit den Armen neu denken

Teil II: Ansätze zum Thema „Religion“

1. Die religiöse Erfahrung der Subalternen

2. Religionen und Märtyrertum heute

3. Religionsmodelle in einer globalisierten Welt

Teil III: Christliches Engagement

1. Sich der Bedrohung des Säkularismus stellen

2. Rechte und Pflichten von Minderheiten. Einige theologische Überlegungen

3. Höhere Bildung und christliche Identität

4. Der Konsumerismus in einer Gesellschaft der Negationen. Die Struktur eines Phänomens und seine ethischen Konsequenzen

5. Was ist mit den „Reis-Christen“ los? Wohlsein als Erlösung – eine subalterne Perspektive

 

 

 

 

 

 

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