TEILNEHMENDE
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TheologInnen und PhilosophInnen aus Belgien, Deutschland,
Großbritannien, Italien, Niederlanden, Russland, Schweiz,
Slowenien, Tschechien, Ukraine, Ungarn kamen am 20. und 21.
Dezember 2002 in Leuven zu intensiven Diskussionen zusammen.
Grundlagen waren
die Antworten, die von den Teilnehmenden zuvor zu drei Fragen
eingegangen waren: die
Frage nach dem Ort oder den Orten theologischen und philosophischen
Arbeitens (Universitäten oder andere, neue Orte; gemeinsame /
spezifische institutionelle Probleme), die Frage nach den Inhalten
theologischen und philosophischen Arbeitens (Fragen, die vorrangig
behandelt werden sollten, Zentrum der Aktivitäten,
Veränderungswünsche), die Frage nach Möglichkeiten und Bedingungen
internationaler Vernetzung.
Die
intensiven Arbeiten auf der
Grundlage dieser Antworten offenbarten innereuropäische
Unterschiede, die eine Vertiefung der Kontakte
erfordert.
ERGEBNISSE? Ein
neues Projekt der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fakultäten
ist zwar verlockend. Angesichts der allgemeinen Überlastung derer,
die eine solche Initiative starten würden, erscheint es aber im
Augenblick unrealistisch. Zugleich
hat der vom MWI angeregte Austausch deutlich gemacht, dass es –
gewissermaßen im Vorfeld einer solchen Zusammenarbeit – weitere
Gelegenheiten geben müsste, um den innereuropäischen Austausch
fortzuführen. Vor
allem zwei Fragen verlangen
nach einer weitergehenden Diskussion: Die
erste Frage betrifft die Voraussetzungen und Erwartungen heutiger
Studierender im Fach von katholischer und evangelischer Theologie:
Wie kann ihnen Rechnung getragen werden, mit welchen Inhalten,
welchen Methoden, welcher Didaktik? Die
zweite Frage betrifft das Verhältnis von Kirche und Staat in den
verschiedenen Ländern Europas, das sich auf die Stellung
theologischen Fakultäten auswirkt: Hier müssten differenziert die
verschiedenen Konfigurationen in ihrer jeweiligen Auswirkung auf
Studienpläne und Curricula diskutiert werden.
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