mit den
Autoren:
Bischof
Fritz Lobinger, Bischof von Aliwal North,
Südafrika
Prof.
Paul Michael Zulehner, Professor für Pastoraltheologie,
Wien
Prof.
Peter Neuner, Professor für Dogmatik und ökumenische Theologie,
München.
Ort: Erbacher
Hof, Grebenstraße 24-26, Mainz
Priestermangel,
unbestimmte Position der Laientheologen, seltener werdende
Eucharistiefeiern – Probleme, die nicht nur die europäische Kirche
betreffen. Darum haben Fritz Lobinger als Bischof aus Südafrika,
Paul M. Zulehner als Pastoraltheologe und Peter Neuner als
Dogmatiker zusammen ein Konzept ausgearbeitet, das Gemeinden die
Sakramente ermöglicht, das einer „Expertenkirche“ entgegenarbeitet
und zugleich am Zölibat festhält: Sie fordern zwei Arten von
Priestern, die sie Paulus- und Korinthpriester nennen. Die
Letzteren sollen als von den Gemeinden bestimmte „Leutepriester“
nicht Einzelkämpfer und Experten sein, sondern ehrenamtlich im Team
arbeiten, unterstützt von der theologischen Kompetenz der
Pauluspriester.
In
diesem Buch spielen sie ihr Szenario an verschiedenen Beispielen in
europäischen, afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen
Diözesen durch und stellen fest: Weder werden dadurch zölibatär
lebende Priester überflüssig noch kommt das Gefüge der Kirche als
Ganzes ins Wanken.
Ein
wertvoller Impuls weg von den versorgten, hin zu selbstsorgenden
Gemeinden.
„Leutepriester
in
lebendigen Gemeinden - Ein Plädoyer für gemeindliche Presbyterien“
ist im September 2003 im Schwabenverlag,
Ostfildern, erschienen. Die
Präsentation wird gemeinsam von missio Aachen, dem
Bildungswerk der Diözese Mainz und dem MWI
veranstaltet.
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