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28.04.2005: Risquer la foi dans nos sociétés. Églises d'Amérique latine et d'Europe en dialogue
herausgegeben von Hadwig Ana Maria Müller und Denis Villepelet

 Erschienen bei " Les Editions Karthala" 
22-24, boulevard Arago - 75013 Paris 
Tél. : (33) 01 43 31 15 59 - Fax : (33) 01 45 35 27 05 

ISBN 2-84586-634-8 / 344  S. / € 25,- 

Neues erahnen – Gespräch zwischen lateinamerikanischen und europäischen Kirchen 

Wo steht die Theologie der Befreiung in Lateinamerika? Wo stehen die Theologien in Westeuropa? Diesseits und jenseits des Atlantik sind die Gesellschaften in einem heftigen Wandel begriffen: macht er neue Begegnungen möglich? Was erfordert er? Weiter zu gehen als die wechselseitig vorhandenen Bilder und Vorurteile bisher erlaubten? Die Grenzen der Sprachen und Kulturen, Mentalitäten und Geschichten zu überschreiten? Sich von den Freuden und Nöten des anderen anrühren zu lassen? Dabei sogar das Risiko einzugehen, sich ohne jenen Gott wiederzufinden, den man zu kennen meinte wie einen alten Besitz? Erfordert die Globalisierung so etwas wie ein „theologisches Porto Alegre“? 
Im Gespräch zu diesen Fragen, zu dem lateinamerikanische und europäische Kirchen im April diese Jahres, 2003, in Belo Horizonte, Brasilien, zusammenkamen, lässt sich Neues erahnen. Das erste Mal sprachen Menschen, die für theologische und kirchliche Entwicklungen diesseits und jenseits des Atlantik stehen, selber miteinander und waren nicht nur Gegenstand von Erklärungen Dritter.
Eine Kirche rief die andere, um ihre Analysen der unterschiedlichen Kontexte und zu vertiefen, um ihre Erfahrungen mit kreativen Antworten auf die Herausforderungen auszutauschen, um die vielfältigen, aber meistens verborgenen Kulturen des Widerstands zu würdigen, aber auch um ihre Fragen und ihr Nicht-Wissen zu teilen. Dabei wurde deutlich, dass wir einander brauchen, weil unsere Stärken und unsere Schwächen nicht dieselben sind.     

 

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