Login  |  Search  |  Donation  |  Contact  |  Sitemap  |  Print  |   |  | 
Sie befinden sich im Bereich: Home - Research - Themes - Dialogue in Europe
 
Sorry, this page is not yet translated.
Dialogpartner Europa - Übersicht
Der Akzent liegt auf "Partner"
Europa ist ein Teil


Nicht alles!Europa hat lange Zeit hindurch die Bedingungen eines solchen Dialogs bestimmt. Es war in diesem Sinn kein Partner. Themen, Teilnahme, Sprache, Verlauf, Konsequenzen theologischer Gespräche wurden vorgegeben. Lernprozesse, die auf der Eigenständigkeit partikularer Kirchen und Theologien außerhalb Europas beruhten, waren nicht vorgesehen. Noch weniger war vorgesehen, Europa in seiner Partikularität ernst zu nehmen. So konnte sich wenig verändern.

Nicht nichts! Der Pendelschlag ging dann in die andere Richtung. Europa ist alt, in seinem Universalitätsanspruch erstarrt. Es gibt in Europa nichts Interessantes mehr zu lernen, keinen Gesprächsbeitrag für andere Länder, Kulturen, Kirchen und Theologien. Europäer projizieren in die anderen, die sogenannten jungen Kirchen ihre Sehnsüchte und Wünsche nach Veränderungen. Außerhalb Europas finden sie Befreiungsbewegungen, Basisgemeinden, Theologien der Befreiung, die sie fortan unterstützen.

Viele keineswegs einheitliche Teile! Woran denken wir, wenn wir Europa sagen? An den Westen selbstverständlich, das Europa, das wir zu kennen glauben. An das Europa, das nach 1989 wieder leichter zugänglich ist, denken wir kaum. Es trägt durch seine Unterschiede aber dazu bei, dass Europa reicher an Vielfalt und an Spannungen, Problemen und Konflikten geworden ist.
 

top
Dialog innerhalb Europas


Europa ist sich selbst noch längst nicht genügend Dialogpartner. Zwischen den unterschiedlichen Teilen Europas nehmen wir nur Ost und West müsste es viel mehr zu Gesprächen kommen, um gegenüber dem bedrückenden Schein der Einförmigkeit und Gewalt einer globalisierten Welt die vielfältigen Gegenkräfte des Lebens zu stärken.

In der Nähe fällt es schwerer, Unterschiede zu erkennen, neugierig zu sein, Fragen zu stellen. Wissen Frankreich und Deutschland beispielsweise nicht schon alles voneinander, vor allem dies: dass sie zu unterschiedlich sind, um voneinander lernen zu können? Und doch konnten die deutsch-französischen Kongresse, die das MWI initiieren konnte, Lernprozesse bewegen.

top
Europa als Partner


Kann das starke Europa zum Partner der Schwächeren werden? Müssen die wirtschaftlichen Abhängigkeiten nicht bestimmend bleiben, wirken die kulturellen Abhängigkeiten nicht weiter? Wie kann es zu einer wirklichen Wechselseitigkeit in den Beziehungen kommen?

Europa kann zum Dialogpartnerwerden!

  • Es kommt auf die Echtheit des Interesses an,
  • auf die Anerkennung der eigenen Ratlosigkeit angesichts ähnlicher Herausforderungen,
  • auf eine Kultur der Beziehungen.

Daszeigte sich bei dem deutsch-französisch-brasilianischen Symposium.

top