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Deutsch-französisch-brasilianisches Symposium
Eine Kirche ruft die anderen
You will find
  • Von Freiburg und Magdeburg nach Brasilien
  • Interesse an einem Gespräch über den Atlantik hinweg
  • Belo Horizonte, 7.-11. April 2003 "In unseren Gesellschaften den glauben riskieren"
  • Von Freiburg und Magdeburg nach Brasilien


    In Freiburg und Magdeburgkam es einem deutsch-französischen Dialog. Die Bereitschaft, Macht und Wissen in Frage stellen zu lassen und um die Gemeinschaft mit anderen und den Geist Jesu zu bitten, machte einen theologischen Dialog mit Auswirkung auf Menschen und Kirche möglich: Unterschiede wurden profiliert, Wechselseitigkeit eingeübt, eine gemeinsame Praxis kann wachsen, deren theologische Theorie sich noch sucht.



    Brasilien
    schließt sich dieser gemeinsamen
    Suche an.


    Christen in Frankreich und Deutschland -
    und in Brasilien
    stehen zwar sehr verschiedenen
    Situationen gegenüber,
    die von radikal unterschiedlichen
    Geschichten geprägt sind.
    Aber sie haben wichtige Probleme
    gemeinsam.






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    Interesse an einem Gespräch über den Atlantik hinweg


    Alte Unterschiede
    In Frankreich, Deutschland und Brasilien sprechen die Menschen verschiedene Sprachen, kochen und essen anders, leben nach einem anderen Rhythmus. Das Geld ist anders verteilt, Brechts Lied gilt noch: die einen sind im Dunkel / und die andern sind im Licht. Armut hat verschiedene Gesichter. Die Alterspyramide steht im Norden auf dem Kopf alte Unterschiede zwischen Europa und anderen Kontinenten und Ländern werden zu Gräben. Aber solche Unterschiede drängen auch dazu, in den Beziehungen weiter zu gehen.

    Neue Gemeinsamkeiten
    Menschen in Brasilien, in deutsch und französisch sprechenden Ländern Europas leben aber in diesem Augenblick der Globalisierung in derselben Welt. Sie haben gemeinsame Wurzeln (philosophische und theologische, aber auch pastorale), und Lateinamerika bleibt eine Quelle der Inspiration für europäische Länder.

    Alle Gesellschaften werden von unabsehbaren Veränderungen erfasst. Das Ergebnis ist keineswegs einheitlich, die Gesellschaften werden vielfältiger. Überall bringen Individualisierung und Pluralisierung auch neue Kulturen des Widerstands mit sich. Diese in den jeweiligen gesellschaftlichen Entwicklungen, in den Theologien und im kirchlichen Handelns zu entdecken, miteinander zu teilen und zu reflektieren, war Ziel des Symposiums.

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    Belo Horizonte, 7.-11. April 2003 "In unseren Gesellschaften den glauben riskieren"


    In dieser Zeit der Globalisierung scheint mehr denn je die Stunde für einen wirklichen Dialog zwischen den beiden Seiten des Atlantik, kirchlich und theologisch, gekommen zu sein, in der Perspektive einer Kirche, die sich als Gemeinschaft definiert und von Paul VI. aufgerufen wurde, Gespräch zu werden.

    Teilnehmende


    aus französisch- und deutschsprachigen Ländern Europas (20)
    und aus Brasilien, Chile und Peru (45) ließen sich
    auf einen wechselseitigen und ganzheitlichen
    Lern- und Veränderungsprozess ein.

    Seine Ergebnisse werden noch dokumentiert.

     

    Further information:
      
    Konferenzbericht Belo Horizonte
    "In unseren Gesellschaften den Glauben riskieren" Internationales ökumenisches Symposium vom 7.-11. April 2003 in Belo Horizonte (30. März - 6. April in Sao Paulo)
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