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29.04.2008: Die neueste Ausgabe (Bd. 37) unserer Buchreihe erscheint Mitte Juni 2008
Ordensleben Interkulturell. Eine neue Vision (Diana de Vallescar Palanca)
  Herausgegeben vom Missionswissenschaftlichen Institut unter der Leitung von Dr. Richard Brosse.

Diana de Vallescar Palanca: Ordensleben interkulturell. Eine neue Vision. 164 S. Herder 2008, € 19,90.
ISBN 978-3-451-29655-0

Dieser neueste Band der vom MWI herausgegebenen Buchreihe "Theologie der Dritten Welt" erscheint Mitte Juni .  

Das Buch ist "unterwegs" entstanden, unterwegs zwischen den vielen Stationen der Autorin bei ihrem Einsatz für die Veränderung der Denkart und der Strukturen des Ordenslebens. Sr. Diana de Vallescar ist in Sorge um die Zukunft es Ordenslebens und geht mit einer hermeneutischen Unruhe der Frage nach, wie die religiösen Kongregationen mit der kulturellen Vielfalt unserer modernen Welt kreativ umgehen können.
Diese Sorge fällt den Lesern leicht auf: Das Engagement der Autorin, die hier das theoretische Material zahlreicher Workshops schriftlich festgehalten und mit einer inneren Logik zusammengetragen hat, ist durch die Nähe zu dem mündlich Vorgetragenen stilistisch spürbar.
Die heutige Welt fordert die Ordensleute in doppelter Hinsicht heraus. Zum einen ist das richtige Verstehen der Pluralität Bedingung für die Erfüllung des Evangelisierungsauftrags; zum anderen aber stellt die Vielfalt der Kulturen als faktischer Bestandteil vieler internationaler Ordensgemeinschaften einen neuen Horizont für die innere Veränderung ihrer tradierten Strukturen dar.
Schwester Diana de Vallescar beschreibt auf der Grundlage ihrer eigenen Erfahrungen als Ordensfrau, die zwischen Welten und Kulturen lebt und arbeitet, die "Brücken", die das Ordensleben zur Pluralität der Welt schlagen muss. Zugleich skizziert sie die Wege, die in Richtung einer grundlegenden interkulturellen Transformation im Herzen des Ordenslebens erschlossen werden sollen. Deshalb ist die neue Kartographie des Ordenslebens, die hier nach den Methoden der narrativen Theologie dargestellt wird, nicht nur eine neue Verortung des Ordenslebens in der heutigen Pluralität, sondern auch eine Vision eines interkulturell veränderten Ordenslebens.
 
 

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Diane de Vallescar Palanca, stj (Barcelona, *1962) gehört der Gesellschaft der Heiligen Theresia von Jesus (Companía de Santa Teresa de Jesús) an. Sie hat an der Universität Complutense von Madrid in Philosophie promoviert und Theologie an der Päpstlichen Universität von Mexiko sowie am Instituto Superior de Ciencias Morales von Madrid studiert. Seit 2003 lebt sie wieder in Europa.
Als Schülerin zweier Pioniere der Interkulturalität (Raimon Panikkar und Raúl Fornet-Betancourt) widmet sie sich gegenwärtig der Erforschung der interkulturellen Erfahrung und ihren philosophischen, theologischen und erziehungswissenschaftlichen Folgen sowie deren Verbindung mit der Gender-Perspektive. Als Verfasserin zahlreicher Artikel in Fachzeitschriften und als Mitarbeiterin in verschiedenen Grundlage- und Nachschlagewerken leitet sie Seminare, Konferenzen und theologische Workshops in verschiedenen nationalen und internationalen Zentren und gibt regelmäßig Kurse an Instituten verschiedener Orden über Interkulturalität und Ordensleben.       

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