Während der Zeit der Christenverfolgung in Japan (1610-1870) wurden die japanischen Christen strikt überwacht .... Auch die Häuser von Japanern, die in Verdacht standen, "heimliche Christen" zu sein, wurden regelmäßig untersucht. Japanische Christen haben in dieser Zeit Abbildungen der Kannon, der buddhistischen "Göttin der Barmherzigkeit", als Ersatz für die ihnen verbotenen Marienstatuen benutzt. Meist haben sie dann auf dem Boden oder der Rückseite der Statue ein kleines Kreuz eingeritzt, um so aus einer buddhistischen "Kannon" eine christliche "Maria" zu machen .... (Dr. Georg Evers)
Die Druckversion der Broschüre.pdf "Maria-Kannon oder: Der lange Advent der japanischen Christen" ist ab Mitte November 2008 kostenlos erhältlich bei:
Frau Irene Oyen |