CECTA: Conference to Evaluate the Curricula of Theology in Asia: 1.-6. Dezember 2002 in Bangkok, Thailand Im Dezember 2002 trafen sich 47 Theologinnen und Theologen aus ganz Asien trafen sich im WE-Train International House in Bangkok, Thailand, zu einer viertägigen Konferenz mit dem Titel „Theologie in asiatischen Kontexten lehren. Eine Konferenz zur Evaluierung der Lehrpläne (CECTA)“. Die Konferenz wurde vom Missionswissenschaftlichen Institut Missio (MWI), Aachen, Deutschland, in Zusammenarbeit mit dem Asian Christian Higher Education Institute, Hong Kong, organisiert. An dem ökumenischen Treffen, das VertreterInnen der Katholischen Kirche sowie verschiedener protestantischer Kirchen willkommen hieß, nahmen TheologInnen aus Südasien (Pakistan, Indien und Sri Lanka), Südostasien (Philippinen, Indonesien und Thailand), Ostasien (China, Hong Kong, Taiwan und Japan), Neuseeland und Europa teil. Am ersten Tag wurden die verschiedenen Konzepte kontextueller Theologie in den einzelnen Ländern diskutiert. Die Spannweite reichte dabei von der Situation der Christen als Minderheit in islamisch geprägten Ländern wie Pakistan und Indonesien, über die Entstehung christlicher Theologie als akademisches Fach in China bis hin zur Entwicklung der Minjung Theologie in Korea. Im weiteren Verlauf der Konferenz wurde über die Rolle der Frauen in der theologischen Ausbildung in Asien gesprochen und der Stellenwert kontextueller Theologie in den Lehrplänen diskutiert. Abschließend wurden die Konzepte kontextueller Theologie von Jose M. de Mesa, Philippinen, zusammengefasst. Er kam zu dem Ergebnis, dass Kontextualität in der Theologie bedeutet, dass sie aufmerksam ist für den Aufschrei der Armen und Ausgeschlossenen; dass sie sich der Tatsache bewusst ist, dass sie vom Kontext bedingt ist; dass sie sich um Verwurzelung in den sozio-kulturellen und historischen Kontext bemüht; dass sie Veränderung herbeiführen will aufgrund der Notwendigkeiten, die sich aus dem Kontext ergeben; dass sie auf Inklusivität bedacht ist, wenn es um die Frage geht, wer an theologischen Prozessen beteiligt sein soll.
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